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Das Leben der echten Molly Bloom

Ruby Fortune: Molly Bloom by Jessica ChastainSource: file1.telestar.fr - SNDEs gibt eine ganze Reihe von Filmen, in denen Casino-Spiele wie Roulette, wenn auch im Gegensatz zum Online-Roulette in ihrer stationären Form, eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu gehören zum Beispiel Ocean’s Eleven und seine Fortsetzungen sowie 21. Im Film Molly’s Game – Alles auf eine Karte von 2017 steht eines der bekanntesten Casino-Spiele überhaupt im Mittelpunkt: Poker. Darin organisiert die von Jessica Chastain verkörperte Molly Bloom geheime Partien, an denen prominente Persönlichkeiten teilnehmen.

Worum geht es in Molly’s Game – Alles auf eine Karte?

Molly Bloom (Jessica Chastain) war einst eine aufstrebende Skifahrerin. Nach einer schweren Verletzung kann sie den Sport jedoch nicht mehr ausüben. Daher muss sie sich ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs verdienen. In Los Angeles wird sie schließlich die Assistentin eines Mannes, der Pokerspiele für Prominente organisiert. Im Laufe der Zeit richtet Bloom die Spiele selbst aus und verdient dabei eine Menge Geld. Allerdings verstrickt sie sich immer mehr in kriminelle Machenschaften und gerät zunehmend ins Visier des FBI.

Basiert Molly’s Game – Alles auf eine Karte auf einer wahren Geschichte?

Die Geschichte um Molly Bloom, die von der unwissenden Assistentin zur millionenschweren Spielleiterin wird, ist extrem spannend. Was aber mindestens genauso faszinierend ist: Sie ist wahr. Molly Bloom gibt es wirklich. Geboren wurde sie im April 1978 in Loveland (Colorado), und sie hat über ihr bewegtes Leben ein Buch geschrieben. Es erschien im Jahr 2014. Sein deutscher Titel lautet Molly’s Game: Der Insiderbericht über die Pokerrunde der Stars.

War Molly Bloom wirklich eine erfolgreiche Skifahrerin?

Tatsächlich gehörte Molly Bloom Ende der 1990er-Jahre zu den erfolgreichsten Freestyle-Skifahrerinnen der USA. In der nordamerikanischen Rennserie Nor-Am Cup belegte sie 1999 sogar den dritten Platz auf der Buckelpiste. Bloom hatte daher realistische Chancen, an den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City teilzunehmen. Allerdings verletzte sie sich bei einem Qualifikationsrennen so schwer, dass sie ihre vielversprechende Karriere vorzeitig beenden musste.

Wie kam Molly Bloom zum Pokern?

Ruby Fortune: People playing pokerSource: pexels.com - Javon SwabyDa ihr Traum von der großen Sportlerkarriere geplatzt war, musste Molly Bloom auf andere Weise Geld verdienen. Daher zog sie 2004 nach Los Angeles und begann dort, als Bardame zu arbeiten. Dabei lernte sie den Club-Besitzer Darin Feinstein kennen. Er organisierte Pokerspiele für reiche Prominente und wollte, dass Bloom ihm dabei assistierte. Bloom sollte zunächst Getränke servieren, hatte aber keine Ahnung vom Pokern. Also recherchierte sie die Regeln und spielte Videopoker im Internet. Außerdem erstellte sie eine Musik-CD mit bekannten Liedern über Glücksspiele. Weil sie von ihrem ersten Abend am Pokertisch so fasziniert war und auch noch 3.000 Dollar Trinkgeld bekam, blieb sie dabei.

Gibt es die Cobra Lounge aus dem Film wirklich?

In Molly’s Game – Alles auf eine Karte finden die Pokerspiele in einem Club namens Cobra Lounge statt. Das echte Etablissement, in dem Molly Bloom ihre Partien organisierte, war der Viper Room. Der Nachtclub in Hollywood wurde 1993 unter anderem von Johnny Depp eröffnet. Zahlreiche Schauspieler waren Stammgäste im Viper Room, in dem zudem verschiedene Musiker auftraten. Bekanntheit erlangte der Club, als der Schauspieler River Phoenix im Oktober 1993 dort an einer Überdosis Drogen starb. Im Keller des Viper Room begannen Darin Feinstein und Molly Bloom im Jahr 2004, ihre Pokerrunden zu veranstalten.

Wie kam es, dass Molly Bloom ihre eigenen Pokerspiele organisierte?

Wie im Film gezeigt, wurde Molly Bloom immer selbstständiger bei der Organisation der Pokerrunden. Zunächst strebte ihr Chef noch an, dies zu unterbinden. Letztlich feuerte er sie jedoch. Das brachte Bloom allerdings nicht dazu, sich vom Poker abzuwenden. Stattdessen nutzte sie ihre Kontakte und begann damit, auf eigene Faust Spiele zu organisieren. Das tat sie an wechselnden Orten in Los Angeles und später in New York.

Welche Promis waren an Mollys Pokerspielen beteiligt?

Ruby Fortune: Tobey MaguireSource: blog.comic-con-paris.com - Comic Con ParisDer beste Spieler im Film, der von Michael Cera verkörpert wird, trägt den Decknamen Spieler X. Bei ihm handelt es sich um den Schauspieler Tobey Maguire. Er ist vor allem für die titelgebende Hauptrolle in den drei Spider-Man-Filmen bekannt, die zwischen 2002 und 2007 ins Kino kamen. Maguire war aber nur einer der vielen Promis, die an den Spielen von Molly Bloom teilnahmen. Auch Leonardo DiCaprio, Ben Affleck, Matt Damon und Macaulay Culkin waren daran beteiligt.

Um wie viel Geld ging es in Molly Blooms Pokerspielen?

Zu Beginn lag der Buy-in für Molly Blooms Pokerrunden bei 10.000 Dollar – ein Betrag, der der beteiligten Prominenz nicht allzu viel Kopfzerbrechen bereitete. Als später auch Mitglieder krimineller Banden an den Partien teilnahmen, erhöhte sich der Buy-in bis auf 250.000 Dollar. Wie Bloom Ende 2017 in einem Interview in der Sendung „Ellen“ verriet, verlor ein Spieler an einem Abend unglaubliche 100 Millionen Dollar. Bloom selbst verdiente ihrerseits Millionen und genoss das Leben als reiche Frau.

Wurde Molly Bloom wirklich mit einer Waffe bedroht?

Mit zunehmendem Reichtum war Molly Bloom immer mehr um ihre Sicherheit besorgt. Wie auch im Film zu sehen ist, stellte sie einen Fahrer ein. Er machte sie mit Mitgliedern einer kriminellen Gang bekannt. Diese schlugen Bloom vor, sie zu beschützen, wollten dafür aber einen Anteil an den Gewinnen der Pokerspiele. Bloom lehnte ab und bekam eines Tages Besuch von einem Mann, der ihr eine Waffe an den Kopf hielt und sie bedrohte. Er stahl ihr Geld und ihren Schmuck und kündigte an, dass sein Boss mit ihr in Kontakt treten würde. Dazu kam es jedoch nicht: Wie Bloom aus der Zeitung erfuhr, waren zahlreiche Gang-Mitglieder bei einem Rundumschlag der Polizei verhaftet worden.

War Molly Bloom drogenabhängig?

Mit der Zeit verlor Molly Bloom zunehmend die Kontrolle über ihr Leben. In ihren Pokerrunden ging es um immer mehr Geld, zudem ließ sie kriminelle Gang-Mitglieder daran teilnehmen. Jeden Tag organisierte sie drei Partien und musste ihren Job zugleich vor ihrer Mutter geheim halten. Dieser Stress sorgte letztlich dafür, dass sie begann, Drogen und Alkohol zu konsumieren. Ihrer Mutter fiel das seltsame Verhalten von Bloom zwar auf. Allerdings beschwichtigte sie sie, indem sie sagte, dass sie vor Arbeit kaum zum Schlafen komme. 

Wie wurde Molly Bloom schließlich vom FBI gefasst?

Als die Einsätze in ihren Pokerrunden immer höher wurden, nahm Molly Bloom eine neue Rolle an. Sie war nicht nur die Organisatorin der Spiele, sondern wurde immer häufiger zur Bank. Wenn ein Teilnehmer nach einer Niederlage nicht genug Geld bei sich hatte, lieh sie es ihm. Dabei kam es zuweilen vor, dass sie betrogen wurde und das geliehene Geld nicht wiedersah. Also begann sie, einen gewissen Anteil an den Gewinnen zu behalten – was letztlich das Ende ihres lukrativen Geschäfts einläutete. Denn damit verstieß sie gegen Gesetze und machte sich des illegalen Glücksspiels und der Geldwäsche schuldig. Ihre Pokerrunde flog letztlich auf, weil ein Teilnehmer fünf Millionen Dollar verloren hatte und sich an Bloom und der ganzen Pokerrunde rächen wollte. Er verriet dem FBI, wo die Partien stattfanden und wer daran teilnahm. Bloom wurde daraufhin beschattet und 2013 schließlich verhaftet.

Welche Strafe bekam Molly Bloom?

Ruby Fortune: Poker cardsSource: unsplash.com - Esteban LopezIm Prozess warf die Staatsanwaltschaft Bloom zahlreiche Gesetzesübertretungen vor. Neben illegalem Glücksspiel und Geldwäsche gehörten auch organisierte Kriminalität, Erpressung und Betrug dazu. Dafür drohte Bloom im schlimmsten Fall eine Gefängnisstrafe von zehn Jahren sowie eine Geldstrafe von 1,5 Millionen Dollar bzw. das Doppelte des Betrags, den die geschädigten Personen verloren haben. Letztlich wurden jedoch viele der Vorwürfe fallengelassen. Im Mai 2014 wurde Bloom zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung, 200 Sozialstunden und einer Geldstrafe von 1.000 Dollar verurteilt. Allerdings hatte sie bei ihren Aktivitäten erhebliche Schulden angehäuft. Unter anderem hatte sie einem Spieler 125.000 Dollar geliehen und keine Chance, das Geld zurückzubekommen. Um die Kaution und die Kosten für den Prozess zu begleichen, nahm Blooms Mutter übrigens eine Hypothek auf ihr Haus auf.

War Molly Bloom am Film beteiligt?

Noch während des Prozesses schrieb Molly Bloom ihre Autobiografie Molly’s Game. Anschließend bot sie die Filmrechte in Hollywood an. Ihr Favorit für das Skript des Buches war der preisgekrönte Drehbuchautor Aaron Sorkin. Im Juli 2014 willigte Sorkin ein, sich mit Bloom zu treffen, und zeigte Interessen an ihrer Lebensgeschichte. Er wollte nicht nur das Drehbuch schreiben, sondern auch Regie führen. Dafür ließ er sich Blooms Lebensgeschichte erzählen und befragte sie über acht Monate regelmäßig – teilweise fünf Stunden am Tag. Der Verkauf der Filmrechte an ihrem Buch sorgte dafür, dass Bloom einen großen Teil ihrer Schulden loswerden konnte.

Was macht Molly Bloom heute?

Im März 2017, während der Film gedreht wurde, zog Molly Bloom in die Nähe ihrer Heimatstadt nach Colorado. In Denver mietete sie ein kleines Apartment, begann zu meditieren und auf ihre Gesundheit zu achten. Heute beschäftigt sie sich damit, selbstständigen Frauen zum Erfolg zu verhelfen. Dafür hat sie das Unternehmen Full Bloom gegründet. Ihre Klientinnen unterstützt sie dabei, eine Geschäftsstrategie zu entwerfen und Investoren zu finden. Zugleich nutzt sie die Fehler, die sie selbst im Laufe ihres Lebens gemacht hat, als Warnung. Das Leben in Hollywood vermisst Bloom überhaupt nicht. Und auch mit dem Pokern hat sie ein für alle Mal abgeschlossen.
 

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