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Digibesitas – die neue Epidemie

Social Media Quelle: Pixabay Jedes Jahrhundert hat seine eigene Krankheit. Einst war es die Pest, die durch die Lande zog. Im 20. Jahrhundert erschütterte Aids den Planeten. Die Zeit nach der Jahrtausendwende hat eine neue Bedrohung hervorgebracht. Sie nennt sich Digibesitas und wird von technischen Geräten ausgelöst. Jetzt liegen Erkenntnisse vor, was sie im Körper und Geist anrichtet.  

Was ist Digibesitas?

Digibesitas steht für Abhängigkeit von Internet, Smartphones und anderen Mobilgeräten. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht um Menschen, die beruflich auf ihr Tablet oder Mobiltelefon angewiesen sind. Die Rede ist von Personen aller Altersstufen, die ein massives Suchtverhalten aufweisen.

Typische Verhaltensweisen:

Betroffene greifen gleich nach dem Aufstehen zum Smartphone. Sie checken ihre diversen Accounts (Facebook, Snapchat etc.), noch bevor sie zur Zahnbürste greifen. Auch im Laufe des Tages erfolgt der ständige Griff zum Smartphone. Meist sind sie nicht in der Lage, länger als zehn Minuten ohne den Blick ins Internet auszukommen. Selbst während privater Konversationen ist das Handy ständig in Reichweite und wird regelmäßig gecheckt. Dieses Verhalten wiederholt sich beim Mittagessen und Abendessen. Manche schaffen es nicht mehr, zur Toilette zu gehen, ohne ihr Telefon oder Tablet mitzunehmen. Wie auch? Ständig treffen neue Benachrichtigungen auf Facebook, Instagram, WhatsApp und Snapchat ein. Dazu kommen zahlreiche E-Mails, von denen die meisten belanglos sind. Wissenschaftler gehen so weit, die Internetsucht als Droge des 21. Jahrhunderts zu bezeichnen. Tatsächlich ist sie wesentlich günstiger als Heroin oder Opium. Im Gegensatz zu diesen ist sie auch nicht durch Gesetze eingeschränkt.

Zahlen und Fakten:

In Deutschland sind aktuell rund 270.000 junge Menschen internetsüchtig, wobei die Betroffenen nicht ausschließlich Teenager sind. So ist die Abhängigkeit von Seiten wie Facebook in der Altersklasse von 20 bis 50 besonders hoch. Laut einer Studie sind in China zehn Millionen Menschen betroffen. Japan weist aktuell eine Million Opfer auf, während in den USA rund die Hälfte aller Jugendlichen permanent im Internet unterwegs ist. Psychologen sprechen von Nomophobie – der Angst, in den sozialen Netzwerken etwas zu versäumen, ob es ein neues Video oder Posting ist.  

Warum ist Digibesitas so gefährlich?

Facebook Addiction Quelle: Pixabay Die Auswirkungen der Internetsucht spielen sich auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene ab. So entdeckten Neurologen der israelischen Universität Ben-Gurion, dass Internetsucht zu einer Verkümmerung der geistigen Leistungsfähigkeit führen kann. Diese äußert sich beispielsweise darin, dass Betroffene zunehmend schlechter im Kopfrechnen werden. Ebenso kann intensive Smartphone-Nutzung die Erregbarkeit des präfrontalen Kortext herabsetzen. Die Folge sind Störungen in der emotionalen Bewertung von Erinnerungen sowie der allgemeinen Persönlichkeitsstruktur. Der koreanische Neuroradiologe Hyung Suk Seo ging einen Schritt weiter: Er untersuchte die Gehirne betroffener Personen. Dabei entdeckte er deutliche Störungen im Chemiehaushalt. Konkret: auf Substanzen, die unsere Wahrnehmung manipulieren und Angstzustände sowie Depressionen auslösen! Ein weiteres Problem ist, dass Digibesitas zu einer massiven Ausschüttung von Dopamin führt. Dieses löst im Körper Glückszustände aus. Sobald der Pegel schwindet, wollen Betroffene einen Nachschub davon. Dies ist der typische Mechanismus hinter allen Abhängigkeiten. Egal, ob es sich dabei um Essen, Sex, Drogen oder das Internet handelt. Ein typisches Beispiel könnte so aussehen: Wir posten ein Bild auf Facebook und erhalten mehrere freundliche Kommentare. Oder wir verschicken E-Mails an verschiedene Personen, die uns freundliche Antworten zukommen lassen. Das daraus resultierende Glücksgefühl hält nicht lange an. Also posten wir neue Bilder, verschicken weitere Nachrichten usw. Vergleichbar ist dieses Verhalten mit einem Junkie, der einen neuen Schuss benötigt. Wie dieser geraten auch die Betroffenen in Schwierigkeiten, wenn das positive Erlebnis ausbleibt, etwa wenn das Foto auf Facebook nicht geliket wird oder keine Antworten auf Nachrichten kommen. Also wird noch mehr geteilt und geschrieben.  

Tipps zur digitalen Entgiftung:

Social apps Quelle: Pixabay Da Digibesitas eine Suchterkrankung ist, muss sie auch als solche behandelt werden. Sprich: kein kalter Entzug. Reduzieren Sie stattdessen schrittweise die Zeit, die Sie im Internet verbringen. Eine Möglichkeit besteht darin, mit Timern zu arbeiten: Stellen Sie ihn so ein, dass alle 15 Minuten ein Signalton zu hören ist. Nun können Sie Ihre Nachrichten checken etc. Nach einer Woche erhöhen Sie die Zeitabstände auf 30 Minuten, danach auf 45 Minuten usw. Halten Sie die Pausen unbedingt ein! Verbannen Sie Ihr Handy aus dem Schlafzimmer! So verhindern Sie, gleich nach dem Aufwachen online zu gehen. Gewöhnen Sie sich an, erst nach dem Duschen und Zähneputzen Ihre E-Mails zu checken. Nach einer Woche verlängern Sie die Frist: erst Frühstück, dann WhatsApp. Setzen Sie sich ebenso feste Zeiten, wenn Sie im Online-Casino Spaß haben! Nutzen Sie Apps wie Freedom, um Ihr Surfverhalten zu regulieren. Vor allem: Füllen Sie die Zeit mit anderen Dingen, die Spaß machen und kein Internet benötigen. Sie werden schnell feststellen, wie viel Spaß Sie haben können, ohne ständig online sein zu müssen. Viel Erfolg!
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